Weiterhin erreichbar: Bitte kontaktieren Sie uns per Mail unter info [at] diz-ev.de oder sprechen Sie uns auf den Anrufbeantworter (069 / 79403920).

Aufgrund der Corona-Pandemie befinden sich die Mitarbeitenden der DIZ-Geschäftsstelle aus Gründen der Prävention und des Gesundheitsschutzes bis auf Weiteres im Homeoffice. Die Geschäftsstelle ist nur zeitweilig besetzt. Persönliche Termine können zurzeit leider nicht stattfinden. Auch unsere Veranstaltungen müssen vorübergehend ausfallen. Wir bemühen uns dennoch, Ihre Anfragen zeitnah zu beantworten, bitten aber um Verständnis, sollte es im Einzelfall etwas länger dauern.

Lesen Sie hier den offenen Brief zur Corona-Krise von DIZ-Geschäftsführer Dr. Jona A. Dohrmann: Offener Brief zur Corona-Krise

Die Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ) engagiert sich seit 1996 in der Entwicklungszusammenarbeit und Völkerverständigung. Gemeinsames Ziel der DIZ mit ihrem indischen Partner Ecumenical Sangam ist die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Slums der Stadt Nagpur und in den umliegenden Dörfern – im Einklang mit den in der Agenda 2030 formulierten nachhaltigen Entwicklungszielen. Über uns

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Offener Brief zur Corona-Krise

Neulich half ich meinen Nachbarn mit Klopapier, Nudeln und Öl aus. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber die Nachbarschaftshilfe kam dadurch zustande, dass es in den Supermärkten einen Mangel an Grundnahrungsmitteln und Sanitärartikeln gab. Natürlich keinen wirklichen, aber in dem Moment doch einen tatsächlichen und vielmehr noch einen gefühlten.

Wenn wir uns nun in die Lage von Menschen in Indien versetzen, die ebenfalls einen Mangel an Grundnahrungsmitteln und anderen Dingen – etwa medizinische Versorgung, ja auch Aufklärung über gesundheitliche Fragen spüren, können wir vielleicht ganz entfernt erahnen, wie sich diese Menschen fühlen müssen.

Das Gefühl ist vielleicht das gleiche: Angst davor, nicht genügend von etwas zu haben oder zu bekommen. Für die meisten Menschen in Deutschland ein Gefühl, das sie vermutlich nicht (mehr) kennen. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Wort „Solidarität“. Solidarität könne sich von einer Familie bis zu Staaten und Staatsgemeinschaften erstrecken. Genau das erleben wir in der gegenwärtigen Corona-Krise: Bisher konnten wir uns in vielen Dingen alleine durchschlagen. Nun müssen wir viel mehr Rücksicht aufeinander nehmen, als wir je erahnt haben.

Daher auch von meiner Seite der Appell an Sie: Seien Sie solidarisch miteinander in Deutschland und bewahren Sie bitte, bitte die Solidarität mit den Menschen in Indien! Sie werden Ihre Solidarität vermutlich mehr denn je benötigen! (mehr …)

Die neue DIZ aktuell ist da

In dieser Ausgabe: Was die DIZ im Jahr 2019 veranstaltet und bewegt hat – unser Jahresbericht • Finanzbericht 2019 • Neues Projekt zur Ausbildung von Bildungslotsen vom BMZ gefördert • Land Hessen fördert nachhaltige Landwirtschaft in Indien • Wo Ihre Spenden in Indien helfen • Mit Kunst und Bildung Tabus brechen: Freiwillige berichten von ihrem Einsatz bei unserem Partner Sense Kaleidoscopes • Eindrücke von der DIZ-Studienreise 2020 • Stammtisch für Süd-Nord-Freiwillige und vieles mehr.

BMZ unterstützt Projekt zu Bildungschancen

In Indien gilt das Recht auf Bildung. Doch viele Jugendliche, die aus armen Verhältnissen stammen, müssen ihre Familien finanziell unterstützen und verlassen daher früh die Schule. Unser Partner IRCDS in Tamil Nadu wirkt dem in seinem neuen Projekt entgegen: Er bildet Bildungslotsen aus, die sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch deren Familien über den weiteren Schulbesuch, die Universität und mögliche Stipendienprogramme informieren. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert dieses Projekt, das gerade anläuft, in den kommenden drei Jahren mit rund 38.000 Euro.